JVC GX-PX1
Schon ein flüchtiger Blick auf die JVC GX-PX1 beweist, dass es sich hier nur um eine Kombination aus Digitalkamera und Camcorder handeln kann. So ist es auch. Der Hybride präsentiert sich in einem edlen Gehäuse aus silbern schimmerndem Metall und weist die meisten Bedienelemente am Objektiv auf. Das kommt einem komfortablen Handling sehr entgegen. Als Bildwandler wird ein CMOS Sensor verwendet. Er macht Schnappschüsse mit maximal zehn Millionen Bildpunkten möglich und kann H.264 Videos mit einer maximalen 1080p Auflösung mit 60 Frames pro Sekunde aufzeichnen. Wird die Auflösung bei den Videos auf 640 mal 360 Bildpunkte reduziert, sind sogar Aufnahmen mit 300 Frames pro Sekunde möglich, was sich vor allem bei rasanten Sport- und Actionszenen als sehr hilfreich erweisen dürfte.
Das gilt auch für die Serienbildfunktion des JVC GX-PX1. Hier setzt nur der Speicher Grenzen. Er macht bei 60 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 5,7 Megapixel nach 144 Aufnahmen in Folge eine kleine Pause. Gespeichert wird wahlweise auf SDHC oder SDXC Cards. Für die Bildvorschau steht ein abklappbares drei Zoll großes Display am Rückteil zur Verfügung. Die Optik bietet analog Kleinbild eine Brennweite von 38,5 bis 385 Millimetern an und stellt Anfangsblenden von F2,8 und F4,5 bereit. Einen Preis hat JVC für die Kamera noch nicht verraten, die noch im Februar 2011 in Japan auf den Markt kommen soll.

